Biografie

Gottfried Engels, geboren 1954, studierte Kontrabass an der Musikhochschule Köln bei Prof. Paul Breuer, wo er 1979 sein Diplom und Konzertexamen ablegte. Seit 1980 ist er Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker und unterrichtet an der Musikhochschule Köln. Neben diesen festen Tätigkeiten wird Gottfried Engels häufig zu solistischen Aufgaben, Kammermusik, Rundfunkaufnahmen und Schallplatteneinspielungen sowie zur Mitwirkung in verschiedenen Kammerorchestern eingeladen. Er konzertierte bereits in vielen Ländern Europas, in Nord- und Südamerika sowie in Japan. Sein Repertoire umfasst Werke von Frescobaldi bis Henze und Huber. Sein besonderes Interesse gilt der originalen Aufführungspraxis barocker und klassischer Literatur. Kammermusikpartner waren u.a. Rainer und Jürgen Kussmaul, Alwin Bauer, Boris Pergamenschikow, das Verdi-Quartett und das Arcadia-Trio. Als Dirigent arbeitete er mit dem Nicaraguanischen Nationalorchester, Orchestra Sinfonica de los Llanos, Orchestra Sinfonica de Nova Sparta, Sinfonieorchester von Cumana und dem Kammerorchester Jovenes Arcos. Die Düsseldorfer Symphoniker leitete er in Projekten mit Klaus Doldinger bei der Düsseldorfer Jazz Rallye, mit Doro Pesch in der Tonhalle Düsseldorf sowie bei verschiedenen Pre-Game Shows von Düsseldorf Rhein Fire. Im September 2002 dirigierte er das Industrial Symphony Orchestra bei einem Projekt mit Orange Blue. Daneben ist Gottfried Engels auch sehr an pädagogischer Arbeit interessiert. Neben der Betreuung seiner Hauptfachklasse an der Musikhochschule Köln leitete er Meisterklassen und Kurse in Austin, Belo Horizonte, Boulder, Brasilia, Caracas, Cincinnati, Houston, Iowa, Los Angeles, New York, Quito, Sao Paulo, und Tokio. Mit Unterstützung des Deutschen Musikrates unterrichtete er in Brasilia, Sao Paulo, Rio de Janeiro, Asunciòn, Quito und Managua. 1992-99 betreute er Ausbildungsprojekte in Caracas, Venezuela. Gottfried Engels spielt auf einem Kontrabass von Enrico Cerutti, 1852.