Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum Rock 'n' Roll. Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können.
Das Instrument wird im Sitzen oder im Stehen gespielt. Im 19. Jahrhundert gab es in französischen Orchestern auch vergrößerte Bauformen des Kontrabasses (bis zu 4 Meter hoch), die eine größere Klangfülle erzeugen sollten, die 3-saitigen Oktobässe. Um das Instrument zu spielen, musste der Musiker auf ein Podium steigen, mit dem das Instrument fest verbunden war. Die Griffe wurden unter Zuhilfenahme von angebrachten Hebeln und Pedalen, jedoch nicht mit den Fingern ausgeführt.
Als Bassinstrument bildet sein Spiel die Basis für die Melodieinstrumente. In einigen wenigen Stücken kann auch der Bass das Melodieinstrument sein, so zum Beispiel das Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass op. 39, geschrieben von Sergej Prokofjew.
Ein Ehepaar geht zur Eheberatung, weil es nicht mehr miteinander kommunizieren kann. Aber der Berater schafft es nicht, beide dazu zu bewegen, miteinander zu reden. Schließlich, nach mehreren Beratungsabenden, steht der Berater auf, geht in den Nebenraum, holt einen Bass und beginnt zu jazzen. Die Kommunikations-Barriere der beiden beginnt zu schwinden und sie beginnen schließlich ihre Probleme zu diskutieren. Am Ende sind beide wieder glücklich Arm in Arm wie in alten Zeiten. Beim Zahlen fragen sie dann: "Wie haben sie das geschafft? Was war das für ein tolles Stück?" "Nun ja, jeder redet während des Bass-Solos."