Weltklassik


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SCHUMANN-GAST


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Posaune

Die Posaune entstand in ihrer jetzigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete und ist neben der Violine eines der ältesten voll spielbaren Orchesterinstrumente. Heute wird die Posaune in allen Arten der
Blasmusik, Sinfonieorchestern, Marsch- und Militärkapellen, Blaskapellen,
Posaunenchören und anderen Genres gespielt. Sie kann auch in kleineren Gruppen
mitspielen, wie etwa Blechbläserquintetten, -quartetten und -trios. Sie ist darüber hinaus aus dem Swing, Jazz, Salsa und Ska nicht mehr wegzudenken.

Die bei weitem gängigste Bauform ist die der Tenorposaune, heute in der Regel in B und ab dem großen E aufwärts voll chromatisch spielbar. Sie wird ohne Transposition (klingend, in C) und überwiegend im Bassschlüssel notiert, im sinfonischen Bereich häufig auch im Tenorschlüssel, seltener im Altschlüssel.
Eine Ausnahme bilden Noten für englische Brass Bands, wo die Posaune im Violinschlüssel und transponierend in B notiert wird, um den Musikern den Wechsel zwischen verschiedenen Instrumenten zu erleichtern.