Tonhalle



Kunstwerke

Kunstwerke aus der Zeit der Erbauung

Der Architekt der Bauten am Ehrenhof, Wilhelm Kreis, hatte sich die Einheit der Künste unter der Führung der Architektur
zum Ziel gesetzt. Wie in anderen Bauten am Ehrenhof sah Kreis auch am Planetarium bildnerischen Schmuck vor, den er in die Architektur und ihre dekorativen Ordnung integrierte:

Skulpturen

Skulpturen am Anfang des Ehrenhofs
und vor der südlichen Fassade (v.l.):

Pallas Athene
von Johannes Knubel

Venus und Saturn
von Carl Moritz Schneider

Mosaiken

Mosaiken in den Tempelchen, die den mächtigen Baukubus
im Westen und Osten flankieren von Heinrich Nauen.

Die "Zwickelbilder"

Die "Zwickelbilder" im gr. Rundsaal des Inneren (v.l.n.r.):Von Karl Kürten, Jankel Adler, Bernhard Gobiet

Verbindung von Architektur und bildenden Künsten

Mit diesem künstlerischen Programm wurde die Architektur der Gesolei als Werbung für die Stadt und Vorbild
für neues Bauschaffen angesehen. Sie eröffnete der Düsseldorfer Baukunst außer einer monumentalen
Dimension auch einen neuen Ästhetischen Anspruch.

Stalaktitenfeld von Günther Uecker

Die aufgehängten Stäbe können durch Aufziehen der Ringe in
verschiedene Grundformen gefahren werden. Es ergibt sich eine
Halbkugel, eine Kuppel oder eine Spitze. Diese Verwandlung erfolgt
sehr langsam. Unter der Lichtplastik befindet sich eine schwarze
Keramikscheibe, die das obere Licht wie ein See reflektiert.
"Die architektonische Anlage Wilhelm Kreis" galt als Verkörperung
einer metaphysischen Sehnsucht. Daher wollte ich eine Lichtskulptur
entwickeln, ein Stalaktitenfeld, welches sich langsam auf und ab bewegt.

Planetarium für Licht und Musik

Reflexionsobjekt von Adolf Luhter. Im Zenit steht das blaue
Reflexionsobjekt mit seinen 21 Hohlspiegeln - langsam kreisend - und
ebensovielen Projektoren. Sie sind durch ein Gestänge im jeweiligen
Fokus so postiert, dass Strahlen entstehen, die nach unten auf die "Erde"
des Parketts geworfen werden und dort ihre stillen Kreise ziehen.