Trinkt Milch, Kinder, dann werdet Ihr groß und stark! …
Und genauso wie die Kinder von der Muttermilch zum Milchbrei und weiter vom Kakao bis zum „Kinderkaffee“ (eine Tasse Milchschaum) aufsteigen, können sie in der Tonhalle von einem Konzertformat zum nächsten klettern: Am Anfang ist es in der Reihe Ultraschall für alle herrlich kuschelig, da können die Mütter auf der Yogamatte und die Babys im Mutterbauch liegen und zuhören. Kaum sind sie auf der Welt, werden sie sogleich zu selbständigen Konzertbesuchern, die in der Reihe Himmelblau schon alleine den Kopf in Richtung Musik recken können. Wenn sich ihre Hand langsam vom Rockzipfel der Mutter löst, schaffen es die Kleinkinder in der Tonhalle oft sogar schon, ohne Mama oder Papa zwischen vielen anderen Kindern auf einem roten, gelben, blauen oder grünen Kissen zu sitzen und mit Handpuppe Tessa in die Musikbilder der Sterntaler einzutauchen. Einen Meilenstein bewältigen die Kindergartenkinder dann in der Reihe Plutino, wo sie den Großteil des Konzerts ohne Eltern verbringen, indem sie selbst zu Akteuren auf der Bühne werden und mittanzen. In den Sternschnuppen begleiten die Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr nur, um vor allem Freude an der Freude ihrer Kinder zu haben. Vielmehr sitzen Groß und Klein ebenbürtig nebeneinander: Jeder erlebt das Konzert sowohl
individuell als auch in der Gemeinschaft – Family-Entertainment im besten Sinne! Und wenn dann die Eltern meinen, dass ihre halbstarken Kinder inzwischen alt genug sind für ausgewachsene Symphoniekonzerte, dann sollten sie auf dem Weg dahin noch im Junior-Sternzeichen einen Zwischenstopp einlegen. So werden Kinder auf der Milchstraße der Tonhalle langsam groß!
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder MDB
Bundesministerin für Familie, Frauen und Jugend
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