
Düstere Lieder und besondere Besetzung in der Reihe „Na hör’n Sie mal!“
Samstag, 13. März 2010, 19.15 Uhr
Konzerteinführung mit Mark-Andreas Schlingensiepen
Na hör’n Sie mal! – die Konzertreihe des notabu.ensembles in Kooperation mit der Tonhalle hat in dieser Saison große Vokalzyklen als thematischen Schwerpunkt. Am 13. März wird’s düster: Der sechsteilige Zyklus „Umsungen“ von Wolfgang Rihm steht auf dem Programm. „Hohl, Höhle, voller Gift und Nachtgeflügel, umsungen und umfürchtet, einsam“ so die bekannte Zeile aus Nietzsches „Der Wanderer und sein Schatten“ – des Werkes, das der Komposition Rihms als Grundlage diente. Singen wird es kein Geringerer als Martin Lindsay, der zuletzt in der Supernova anlässlich Gerhard Stäblers 60. Geburtstag Werke von Shim und Stäbler interpretierte.
Der Rihm-Schüler Jörg Widmann schrieb 2004 sein Oktett in Anlehnung an Schuberts „Octet“, welches wiederum an Beethovens berühmtes Septett angelehnt ist – nur um eine 2. Violine ergänzt. So lautet die spannende Besetzung des Abends: Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Bratsche, Cello und Bass.
Samstag, 13. März 2010, 20.00 Uhr
notabu.ensemble neue musik
Martin Lindsay, Bariton
Mark-Andreas Schlingensiepen, Leitung
Jörg Widmann
Oktett
Wolfgang Rihm
Umsungen