
Sternzeichen mit Boris Berezovsky, Schumann, Chopin und Berlioz
Die mächtigen Hände des russischen Pianisten Boris Berezovsky lassen kräftigen Anschlag und derbes Spiel erwarten. Doch nichts dergleichen ist der Fall. In seinen Interpretationen von Chopins technisch anspruchvollen Etüden sorgt er durch sein angezogenes Tempo und seine musikalische Grazie für stockenden Atem bei seinem Publikum. GMD Andrey Boreyko – ein Landsmann Berezovskys - beschrieb ihn deshalb einmal liebevoll: „Er sieht aus wie ein Bär und spielt wie eine Fee“.
Boreyko blickt daher mit besonderer Freude dem Sternzeichen am 12., 14. und 15. März entgegen: Gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern spielt Berezovsky Chopins Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll. Außerdem wird Schumanns Träumerei – wie in jedem Sternzei-chen unter GMD Andrey Boreyko in diesem Jahr in einer anderen Version – diesmal in der von Strauß dargeboten. Die selten gespielte Clara gewidmete Ouvertüre zu „Hermann und Dorothea“ komplettiert den „Schumann“ für dieses Konzert. Einen fantastischen Höhepunkt nimmt das Konzert mit Berlioz „Symphonie fantastique“, die orchestral den Schwung und das Spektakel Berezovskys Klavierspiels weiterführt.
Freitag, 12. März 2010, 20.00 Uhr
Sonntag, 14. März 2010, 11.00 Uhr
Montag, 15. März 2010, 20.00 Uhr
Düsseldorfer Symphoniker
Boris Berezovsky, Klavier
GMD Andrey Boreyko, Dirigent
Strauß/Schumann
Träumerei
Robert Schumann
Ouvertüre "Hermann und Dorothea" op. 136
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21
Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14