• Dossier: Früher gab’s noch Erlösung

    Früher gab’s noch Erlösung

    “Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“, schrieb schon der Erlösungstheoretiker Johann Wolfgang von Goethe im zweiten Teil seines „Faust“. Aber was ist uns eigentlich heute, 200 Jahre später, vom Erlösungsversprechen geblieben? Ist die Sehnsucht nach göttlicher Vereinigung in unseren hoch technologisierten Zeiten überhaupt noch aktuell? Wo finden wir, jeder von uns, eigentlich Erlösung? Und welche Musik hilft uns dabei am besten? Im Folgenden erklärt uns der Philosoph Volker Gerhardt im Interview, warum jede Erlösung eine ganz individuelle Angelegenheit ist. Gian-Philip Andreas wiederum stellt zehn Mal großes Erlösungskino vor. Also: Lassen Sie sich erlösen. Wenigstens ein bisschen.

     

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  • Dossier: Freiheit.

    Freiheit.

    Will man dem Philosophen Guillaume Paoli glauben, winkt uns am Anfang des 21. Jahrhunderts nicht der freie Mensch, sondern ein normierter, angepasster Angsthase. Wir haben mit dem Wahlberliner über Safe Spaces, Konflikttoleranz und die Freiheit des Künstlers gesprochen.

     

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  • Dossier: 262 Jahre Mozart

    262 Jahre Mozart

    Mozart ist die Coca-Cola der klassischen Musik. Auf der ganzen Welt bekannt, gibt es Menschen, die auf ihn schwören, solche, die ihn ablehnen, und jene, die ihn dulden. Wenn man Mozart sagt, denkt dann auch jeder an etwas anderes: leichtfüßige Klänge, Fahrstuhlmusik, obsessive Kindererziehung oder an den Mythos, dass angeblich Menschen besser denken und Kühe besser gemolken werden können, wenn Mozart mit im Spiel ist.

    In unserem Dossier zu seinem 262. Geburtstag geht es diesmal am Ende genau darum – zuvor aber verrät uns der Klarinettist, Komponist und Dirigent Jörg Widmann, wie es ist, mit so vielen Talenten zu leben und was Mozart für ihn bedeutet.

     

Passend zum Beitrag legen wir Ihnen diese Konzerte ans Herz:

  • Dossier: Masters of Minimal

    Masters of Minimal

    Wenn weniger wirklich mehr ist, kann es gut sein, dass es sich um Minimal Music handelt. Dieser Musik, die einen mit ihren Loops und Repetitionen so gut in ganz andere Zustände versetzen kann, widmet sich im Januar das Festival „Masters of Minimal“ in der Tonhalle und im NRW-Forum. Das Programm des Festivals reicht von den amerikanischen Klassikern des Minimal bis zu ganz aktuellen Varianten im Umfeld von Techno & Electronic. In unserem Blog zeichnen wir den sagenhaften Aufstieg des Minimal in den 60er Jahren nach, erzählen die tragischen Geschichte des glühend-genialischen Rebellen Julius Eastman und befragen einen der Väter des Minimal-Techno, Wolfgang Voigt. Und wie immer: Audiophile Einstiegsdrogen in unsere Playlist. Feiern Sie mit uns den Mut zur Lücke.

     

  • Dossier: Einfach Weihnachten

    Einfach Weihnachten

    Was ist Weihnachten ohne Musik? Genau. Wir haben dieses Jahr deshalb zwei besonders selig machende Konzerterlebnisse für Sie: unser traditionelles Düsseldorfer Weihnachtssingen und ein Konzert der 14 Berliner Flötisten. Weil Weihnachten natürlich auch nichts ohne Weihnachtsmänner, gefüllte Socken und vor allem besinnliches Brimborium ist, haben wir Ihnen ein paar der schönsten Besinnungshilfen zusammengestellt. So präsentiert Gian-Philip Andreas die wahrscheinlich 20 besten Weihnachtsfilme. Von Hans Christian Andersen und O. Henry  gibts große Literatur im knappen Format. Unsere „Awkward Family Photos“ bescheren uns ein paar seltsam-komische Weihnachtsmomente. Und sechzehn handverlesene Weihnachtslieder versetzen alle kleinen und großen Kinder in beste Krippenstimmung. Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest.

     

  • Dossier: Einfach Singen

    Einfach Singen

    Ohne Singen, behaupten Evolutionsforscher, wären wir vermutlich niemals das geworden, was wir heute sind: gesellige Gemeinschaftswesen. Ob auf der Jagd oder im Schlachtfeld, am Lagerfeuer oder auf der Partnersuche: Wer am schönsten singen konnte, war schon immer klar im Vorteil. Welche Formen und Funktionen Gesang im Laufe der Menschheitsentwicklung angenommen hat, bespricht Gian-Philip Andreas in seinem Essay ›Singen für die Evolution‹. Von Christian Gerhaher erfahren wir im Interview, was Singen für einen professionellen Sänger bedeutet. Mit unseren Gesangstipps nähern Sie sich schließlich selbst einer Gesangskarriere. Zumindest auf jedem Betriebsfest.

     

     

  • Dossier: Sound der Utopie

    Sound der Utopie

    Manchmal fühlt es sich so an, dass wir keine mehr hätten, an keine mehr glauben könnten und ihre Zeit abgelaufen sei. Bei genauerem Hinsehen findet man sie wie Pilze im Wald: Utopien. Wir brauchen sie, wir missbrauchen sie, wir machen sie, wir verlachen sie, wir bewundern sie. Das Orchester „Persimfans“ ist ein Beweis dafür, dass eigentlich auch alles ganz anders sein könnte. Eben als utopische Praxis. Als das gelebte Wünschenswerte. Lesen Sie im Folgenden von Utopien und Dystopien, von Alternativentwürfen, die im Kleinen eine bessere Welt versuchen und von Orten zum Träumen mitten in der Leistungsgesellschaft.

     

  • Dossier: Weltenbauer Mahler

    Weltenbauer Mahler

    Es gibt sie und es muss sie geben: Menschen, denen die Welt einfach nicht genug ist, die mit ihrem Lebenswerk ganz neue Welten erschaffen, um ihren Ideen adäquaten Ausdruck zu verleihen. Ob als Resultat eines ausgeprägten Egos oder aus dem Gefühl eines Mangels in der vorhandenen Welt: Ohne solche Weltenbauer wäre unsere Welt nur halb so rund. Gustav Mahler war ein solcher selbsterklärter Weltenbauer. Und er war natürlich nicht allein. Auf den nächsten Seiten möchten wir Ihnen deshalb Mahler und seine schöpferischen Arbeitskollegen vorstellen: Erfinder, Schriftsteller, und Unternehmer, Querköpfe, Genies und Träumer, also Menschen, die mindestens eine Welt gebaut, wenn nicht sogar beherrscht haben. Und wer weiß: Vielleicht bekommen Sie Lust, auch mal eine eigene Welt zu bauen.

     

     

  • Dossier: Alle lieben Dvorak!

    Alle lieben Dvorak!

    Alle lieben Dvořák! Diese Musik, die runtergeht wie Öl. Zugleich leicht und tief, direkt und mit Antennen ins Volkstümliche. Die umfassende Be­liebtheit Dvořáks scheint aus seiner einzigartigen Fähigkeit zu entspringen, alle – die Laien, die Profis und die Exzentriker – mit einem Schlag zu verzaubern. Ohne auch nur im Ansatz in Kitsch zu entgleiten. Er hatte eine melodische Erfindungsgabe, die keiner schöner beschrieben hat als Johannes Brahms: „Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.“ Von der Liebe zu Dvořák und seiner Beliebtheit geleitet, fragen wir, was Massengeschmack in der Musik eigentlich bedeutet und zu leisten vermag.

     

     

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