Alexandre Bloch, Principal Guest Conductor

Alexandre Bloch erregte erstmals internationales Aufsehen, als er im Oktober 2012 nicht nur den Donatella Flick LSO Conducting Competition gewann, sondern auch kurzfristig für Mariss Jansons als Dirigent des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam einsprang und mit drei fulminanten Konzerten Publikum und Presse begeisterte. Kurz darauf wurde er zum Assistant Conductor des London Symphony Orchestra berufen.

Diese Erfolge öffneten Alexandre Bloch die Türen zu Spitzenorchestern weltweit, darunter das Orchestre National de Lyon, das BBC National Orchestra of Wales, das Royal Liverpool Philharmonic, das Danish Chamber Orchestra, das Orchestre de Chambre de Paris, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Orchester der Royal Danish Opera, das Seoul Philharmonic, das Norwegian Radio Orchestra, das Orchestre Métropolitain Montréal und immer wieder das Royal Concertgebouw Orchestra.

Vor dem Besuch der Dirigentenklasse am Konservatorium in Paris studierte Alexandre Bloch Cello und Komposition in Paris und Orléans. Dirigenten wie Mariss Jansons, Charles Dutoit, Pierre Boulez, Bernard Haitink, Sir Mark Elder und Esa-Pekka Salonen zählen zu seinen Förderern. Seit einigen Jahren setzt er sich auch intensiv für junge Künstler und für den Dialog zwischen Künstlern und Publikum ein. Das von ihm 2011 in Paris gegründete Orchestre Antipodes verfolgt genau diese Ziele.

2012 wurde Alexandre Bloch von der Musikrechtegesellschaft ADAMI als „Talent des Jahres“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt er die Sir John Zochonis Junior Fellowship for Conduc­ting am Royal Northern College of Music in Manchester, ist Preisträger der SYLFF Tokyo Foundation und der Fondation Tarazzi.

Im Studio arbeitete er mit dem BBC Philharmonic Orchestra sowie in verschiedenen Projekten mit dem London Symphony Orchestra. Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren Konzerte mit dem Vancouver Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande mit Diana Damrau, der Royal Northern Sinfonia, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem BBC National Orchestra of Wales und dem Nationalen Zentrum für Darstellende Künste in Peking, Debüts mit dem Tiroler Landes­theater Orchester Innsbruck und dem Gürzenich-Orchester Köln sowie sein Bühnendebüt an der Opera de Lyon zur Leitung von George Benjamins „Lessons in Love and Violence“.

Seit September 2015 ist Alexandre Bloch Principal Guest Conductor der Düsseldorfer Symphoniker und seit September 2016 Directeur Musical des Orchestre National de Lille, mit dem er aktuell einen Mahler-Zyklus aufführt.

Zu seinen wichtigen CD-Einspielungen zählen Aufnahmen mit Werken seines Lehrers Thierry Escaich mit dem Orchestre de l‘Opera National de Lyon und mit Bizets „Les pêcheurs de perles“ mit dem Orchestre National de Lille und der Sopranistin Julie Fuchs.

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Alexander Basta fotografiert Alexandre Bloch

Dauerausstellung in der Rotunde der Tonhalle wird erweitert:

Die ständige Ausstellung „Begegnungen“ in der Tonhalle umfasst 32 Arbeiten des Fotografen Alexander Basta mit Künstlern, die er vorwiegend bei Auftritten in der Tonhalle ablichtete. Beim Wandeln durch die Rotunde stößt der Betrachter unter anderem auf Alfred Brendel, der einen im Vorbeigehen mit nachdenklichem Blick mustert, auf den undurchschaubaren Helge Schneider oder auch auf Daniel Barenboim, der dem Besucher im Halbschatten mit seinem ruhigen, aber wachsamen Blick folgt.

Auch den neuen Principal Guest Conductor der Düsseldorfer Symphoniker, Alexandre Bloch, wird Alexander Basta anlässlich seiner Antrittskonzerte am 11., 13. und 14. Dezember 2015 fotografieren. Ab dem Neujahrskonzert 2016 wird auch dieses Bild dauerhaft in der Rotunde zu sehen sein.