Neuland / Set 1 ab 19:00 Uhr, Klavierduo Anke Pan & Yuhao Guo

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Neuland / Set 1 ab 19:00 UhrKlavierduo Anke Pan & Yuhao GuoAnke & Yuhao lernten sich bereits mit 12 bzw. 13 Jahren kennen, als sie ihr Jungstudium am Pre-College Cologne begannen, einem Hochbegabtenzentrum für junge Musikerinnen und Musiker. Eine tiefe Freundschaft verband die beiden schnell, trotzdem dauerte es noch etliche Jahre, bis sie sich auch als Klavierduo zusammenfanden. 2020, während der pandemiebedingten Konzertpause, nahmen sie sich die Zeit, ihr erstes Duo-Programm zu erarbeiten – u. a. mit einer Eigenkomposition von Yuhao –, und konnten es prompt auf ihre Debüt-CD »Three Suites for two pianos« bannen. ›Neuland‹ gibt Anke & Yuhao die Möglichkeit, das Programm ihrer Duo-CD zum ersten Mal live auf die Bühne zu bringen. Yuhao Guo studierte Klavier bei Nina Tichman und Liedbegleitung bei Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sowohl solistisch als auch als Liedbegleiter gewann er Preise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben und war Gastkünstler bei Musikfestivals wie dem Klavierfestival Ruhr und den ›Sommerclassics‹ auf Schloss Namedy. 

Neuland / Set 1 ab 19:00 Uhr, Priamos Ensemble

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Neuland / Set 1 ab 19:00 UhrPriamos EnsembleDas Priamos Ensemble wurde vom Oboisten Peter Wuttke mit dem Ziel gegründet, verborgene Schätze der Kammermusikliteratur für Oboe zu heben und zur Wiederaufführung zu bringen. Die Ensemblebesetzung reicht dabei vom Duo aus Oboe und Orgel über Trios und Quartette für Oboe und Streicher sowie das klassische Bläserquintett bis hin zur großen Harmoniebesetzung mit acht bis zehn Bläsern.

Neuland / Set 1 ab 19:00 Uhr, Credo 21

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Neuland / Set 1 ab 19:00 UhrCredo 21Unter dem Projektnamen Credo 21 hat sich eine Neuland-Formation um den Schlagzeuger und Perkussionisten Ralf Zartmann gebildet. Schon lange war ein gemeinsames Projekt mit dem international erfolgreichen Morgenstern Trio geplant. Nun startet im Rahmen von ›Neuland‹ die Zusammenarbeit mit Catherine Klipfel, der renommierten Pianistin des Trios. Mit an Bord sind seine vielseitigen und geschätzten Schlagzeugkollegen Marc Gosemärker und Patrick Andersson. Nicht von ungefähr haben die vier das Stück »Credo in Us« (1942) von John Cage ausgewählt, welches der Komponist als »a suite with a satirical character« bezeichnet hat.  Catherine Klipfel stammt aus Straßburg. Für ihr Studium ging sie erst nach Essen, später nach Detmold. 1999 erhielt sie den Folkwang-Preis, und im selben Jahr wurde sie Preisträgerin beim internationalen Pantcho Vladigérov-Wettbewerb in Bulgarien. Als gefragte Kammermusikerin ist sie inzwischen auf den internationalen Konzertpodien zu Gast. 2005 konzertierte sie mit großem Erfolg in der Reihe ›Best of NRW‹. Im selben Jahr gründete Catherine Klipfel das mittlerweile international renommierte Morgenstern Trio.

Neuland / Set 1 ab 19:00 Uhr, Miki Yui & Michiaki Ueno

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Neuland / Set 1 ab 19:00 UhrMiki Yui & Michiaki Ueno»Bunraku – E« heißt übersetzt: »Das Bild des Bunraku – das traditionelle japanische Puppentheater«. Für ›Neuland‹ erweitert die Soundkünstlerin Miki Yui das Cello-Solostück von Toshiro Mayuzumi aus dem Jahr 1960 durch elektronische Geräusche und führt es so gemeinsam mit Michiaki Ueno auf eine neue Klangebene. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Cellisten. Miki Yui lebt als japanische Künstlerin und Komponistin in Düsseldorf. Ihr erstes Album »small sounds« erschien 1999 und offenbart eine sparsame, mysteriöse Musik mit Klängen aus Synthesizer, Sampler und Field-Recordings, die die Schönheit der Leere enthüllen. Miki Yuis Klanglandschaften sind aus fragilen, minimalistischen Elementen gewebt, die die Strukturen der Natur nachahmen.

Neuland / Set 2 ab 20:30 Uhr, ensemble unterwegs

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Neuland / Set 2 ab 20:30 Uhrensemble unterwegsIm Sommer 2009 tat sich das Quartett für ein musikalisches Wanderprojekt zusammen, aus dem dann das einzigartige ensemble unterwegs erwachsen ist. Ausschließlich zu Fuß und für mehrere Tage unterwegs, haben die vier Musikerinnen nur ihre Instrumente dabei, um Musik gegen Kost und Logis zu tauschen und dadurch mit ihrem Publikum persönlich in Kontakt zu kommen. An erster Stelle steht für die vier das Bedürfnis, für die klassische Musik ein neues Publikum und in der Natur wie in privaten Wohnzimmern eine ganz neue Bühne zu finden. In ihrem Repertoire haben sie dabei eine Auswahl aus Volksliedern und für ihre Besetzung arrangierte Kunstlieder sowie extra für sie komponierte Werke. Die menschlichen und musikalischen Begegnungen, die das ensemble unterwegs jährlich auf seinem Wanderprojekt erlebt, beeinflussen seither seinen Umgang mit dem Publikum und prägen auch seine Gesprächskonzerte während der Konzertsaison. Der Anspruch, Konzerte als ein persönlich bereicherndes Erlebnis für das Publikum zu gestalten, ist das Markenzeichen des Ensembles, seit es sich gemeinsam auf den Weg gemacht hat.

Neuland / Set 2 ab 20:30 Uhr, Martin Chaix Dance Lab & Thomas Weißschnur

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Neuland / Set 2 ab 20:30 UhrMartin Chaix Dance Lab & Thomas WeißschnurEine erste Idee für das Projekt, bei der es um die Auflösung der klassisch-kultivierten Trennung zwischen Tänzer und Musiker geht, hatten Thomas Weißschnur und Martin Chaix bereits im Jahr 2012 nach einer gemeinsamen Aufführung des b.11 an der Deutschen Oper am Rhein. Mit ›Neuland‹ gibt es nun einen konkreten Anlass, diese Idee für die Bühne umzusetzen. In Frankreich geboren, durchlief Martin Chaix eine klassische Ausbildung als Balletttänzer an der École de Danse de l'Opéra National de Paris, um direkt im Anschluss am Ballett der Pariser Oper eine Anstellung zu finden. Als Solotänzer wirkte er fortan in den Ensembles des Leipziger Balletts und dem Ballett am Rhein. Sein Debüt als Choreograph hatte er bereits 2006 an der Pariser Oper im Rahmen der ›Young Choreographer‹-Abende. Seitdem schuf er Auftragswerke für renommierte Kompanien, u. a. für das Ballett am Rhein, das Kroatische Nationalballett in Split und das Ballett des Bolschoi-Theaters.

Neuland / Set 2 ab 20:30 Uhr, Sinfonietta VivazzA

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Neuland / Set 2 ab 20:30 UhrSinfonietta VivazzADie Sinfonietta VivazzA, benannt nach dem Kosenamen von Rossinis rastlosem und unternehmungslustigen Vater, setzt sich aus leidenschaftlichen Kammermusikern zusammen und präsentiert deutschlandweit innovative Programme. Ziel von VivazzA ist es, klassische Kammermusik unter dem Motto ›Musik zum Anfassen‹ einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dazu nutzt das Ensemble variable Besetzungen sowie Kombinationen von Musik und anderen Kunstformen wie Tanz, Film und Theater. Die Sinfonietta VivazzA besteht aus international auftretenden Musikern, die an renommierten Hochschulen auf der ganzen Welt ausgebildet wurden und vielseitige Konzerterfahrungen mitbringen. Neben ihren solistischen Tätigkeiten haben die Mitglieder der Sinfonietta VivazzA sowohl in renommierten Klangkörpern als auch in namhaften Kammermusik-Ensembles gespielt.

Neuland / Set 2 ab 20:30 Uhr, Michio Woirgardt

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Neuland / Set 2 ab 20:30 UhrMichio WoirgardtMichio Woirgardt ist Multi-Instrumentalist und Komponist aus Düsseldorf. Momentan ist er einer der gefragtesten Komponisten und Livemusiker für Ballett und zeitgenössischen Tanz. Er studierte Gitarre in Wien und Saarbrücken. Sein kompositorischer Ansatz besteht im Verschmelzen von auf den ersten Blick komplett gegensätzlich erscheinenden musikalischen Parametern zu komplexen Kompositionen, die er mit Hilfe eines ausgeklügelten Livelooping- Konzepts alleine live performt. Michio Woirgardt hat in den letzten Jahren einen sehr persönlichen Stil geschaffen, der die Choreograph*innen der Ballettensembles von Staatstheatern genauso anspricht wie zeitgenössische Ensembles der freien Szene. 2010 gründete er mit der Choreographin Maura Morales die zeitgenössische Tanzkompanie „Cooperativa Maura Morales“, mit der er seitdem zahlreiche Bühnenstücke realisiert hat und mit der er regelmäßig in ganz Europa, Asien und Südamerika gastiert. Als Gitarrist ist Michio Woirgardt in verschiedenen Stilrichtungen zu Hause, hat sich jedoch hauptsächlich als Flamencogitarrist international einen Namen gemacht.

Neuland / Set 3 ab 22:00 Uhr, Lex Eazy & The Mambo Club

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Neuland / Set 3 ab 22:00 UhrLex Eazy & The Mambo ClubDie Musiker von Lex Eazy & The Mambo Club haben sich 2002 in Düsseldorf zusammengefunden, um die großartige Musik des schwedisch-amerikanischen Vibraphonisten Cal Tjader (1925-1982) aufleben zu lassen. Das Sextett zaubert seither mit entspannten Cha Cha Chas, Bossas, Mambos sowie zeitlosen Sambas den Flair der New Yorker Jazzclubs der 50er & 60er Jahre auf die Bühne. Nach dem weltweiten Erfolg ihres Tanzhits BREAKAWAY der letzten Platte widmet sich das Ensemble aktuell mit viel Schwung und Witz der Fernsehmusik der 70er & 80er Jahre – und genau damit werden sei bei ›Neuland‹ dabei sein. Als harmonische Erweiterung des einmaligen Klangspektrums von Lex Eazy & The Mambo Club konnte zudem der meisterhafte Jazzklarinettist CHRISTOF MAY aus Den Haag / Niederlande hinzugewonnen werden. Lex Eazy & The Mambo Club
Alexander Maczewski - Vibraphon
Kay Vester - Timbales 
Thomas Debler - Piano
Thomas Kukulies - Congas
Matthias Bangert - Kontrabass
Christof May - Klarinette Legendäre Film- und Fernsehmelodien der 70er & 80er


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Pressestelle Tonhalle, Marita Ingenhoven, Ehrenhof 1, D-40479 Düsseldorf
Tel: +49 211 91 38 75 53, Email: presse@tonhalle.de, www.tonhalle.de

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Neuland / Set 3 ab 22:00 Uhr, Rolf A. Scheider & Alexander Pankov

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Neuland / Set 3 ab 22:00 UhrRolf A. Scheider & Alexander Pankov›Krokodil‹ war das einzig legitimierte Satire-Magazin der ehemaligen UdSSR. Der Komponist Dmitri Schostakowitsch hat in seinem Liederzyklus op. 121 Texte daraus vertont. Auch wenn man darin deutlich den ›sozialistischen Realismus‹ spürt, sind die Inhalte sehr aktuell. Denn Missverständnisse im Umgang mit unterschiedlichen Mitmenschen sind zeitlos, da immer gegenwärtig. Und absonderliches Verhalten beim Umgang mit Behörden und Institutionen ist gerade im Moment tagesaktuell. Die Musik von Schostakowitsch ist zum Teil sehr reduziert, zum anderen Teil eher ausschmückend, auf jeden Fall ist sie eines: atmosphärisch und damit wie gemacht für die Klangfarben des Bajans. Tatsächlich wird Rolf A. Scheider sich nicht vom Klavier, sondern vom Bajan begleiten lassen. Und der Bajanspieler seiner Wahl ist Alexander Pankov. Vor Jahren haben beide schon einmal zusammen musiziert – mit großer Freude. Für ›Neuland‹ tun sie sich ein zweites Mal zusammen und werden Schostakowitschs Liederzyklus eine ganz neue Farbe geben. Rolf A. Scheider ist seit Jahren an zahlreichen Opernhäusern im In- und Ausland tätig und singt sowohl die einschlägigen Buffopartien als auch die seriösen Rollen seines Faches. Bei aller Spielfreude und Liebe zur Oper steht der charismatische Bassbariton ebenso häufig auf dem Konzertpodium, wo er seinen Schwerpunkt auf Brahms, Dvorák, Mendelssohn, Verdi und vor allem Bach setzt. 2017/18 wirkte er als Sänger in der US-amerikanischen Fernsehserie ›Better Late Than Never‹ mit und stand zusammen mit Henry Winkler, William Shatner, Terry Bradshaw und George Foreman vor der Kamera.

Neuland / Set 3 ab 22:00 Uhr, TwoFourTwelve

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Neuland / Set 3 ab 22:00 UhrTwoFourTwelveZwei Gitarren, vier Hände, zwölf Saiten. Das ist TwoFourTwelve, das Gitarrenduo von Aleksandar Vidojevic und Martin Zimny. Mit berauschender Virtuosität und feinem Sinn für die intimen Klänge der Gitarre feierten sie seit ihrer Gründung 2012 Konzerterfolge in Deutschland, Österreich, Lettland und Serbien. Ihre Ausbildung genossen beide Musiker in der Meisterklasse des kubanischen Gitarristen Prof. Joaquín Clerch an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. 2014 bestanden sie als Gitarrenduo die Aufnahmeprüfung an der ›Royal Academy of Music‹ in London. Neben klassischen Werken und Transkriptionen beinhaltet ihr Konzertrepertoire auch Eigenkompositionen und Arrangements, die das breite Spektrum von klassischer und populärer Musik abrunden. Und genau damit möchten sie bei ›Neuland‹ dabei sein: »Diese Stücke kommen wirklich von Herzen, und das Komponieren hat uns in dieser schwierigen Zeit wirklich gut getan hat.«

Neuland / Set 3 ab 22:00 Uhr, Mothers of Guru

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Neuland / Set 3 ab 22:00 UhrMothers of GuruNach seinem Album für den Grönemeyer-Saxophonisten Frank Kirchner stellt Marcus Scheltinga jetzt seine neue Live-Band Mothers of Guru vor: eine Mischung aus Psychedelic Soul und Worldbeat mit Loops, Samples und einer 8-köpfigen Besetzung aus fantastischen Live-Musikern – allen voran Donna Senders aus Rotterdam on Vocals. Scheltinga, Senders & Tini Borg schreiben, texten und produzieren und werden von Sven Rossenbach und Clemens Gutjahr im Sounddesign und als Co-Produzenten unterstützt. Mothers of Guru laden zu einer fulminanten musikalischen Weltreise ein. Eine jederzeit tanzbare Mischung, die stilsicher und druckvoll elektronische Beats live arrangiert – immer anders, immer neu. Verbindendes Element ist der Mix musikalischer Kulturen, genre-aufbrechende, authentische und ursprüngliche Musik, die Assoziationen und Fernweh weckt. Loops & Samples, mit Anleihen an indische und jüdische Skalen, bis hin zu Elementen von Punk & Techno.