
Wenn es ein Instrument gibt, das dazu taugt, ein ganzes Orchester abzubilden, dann ist es das Cello. Es ist in allen Bereichen des Hörspektrums zu Hause, kann singen, glänzen, rauschen und rocken. Ein Instrument, das stilistisch in jedes Kleid, in jeden Anzug und unter jede Mütze passt. Niemand weiß das besser als die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.
Jedes Symphonieorchester hat zwar seine Cellogruppe, aber dass sich die Streicher als eigenständige Formation, als Orchester im Orchester zusammengetan und von einem Erfolg zum anderen gespielt haben, das gibt es weltweit nur dieses eine Mal. Seit über 50 Jahren feiert das legendäre Ensemble »Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker« in immer neuer, verjüngter Besetzung die schier unendliche klangliche Vielfalt des Cellos. Für ihr Konzert in der Tonhalle entfesseln sie einen unvergleichlichen Klangrausch, der von Villa-Lobos über Debussy bis zu Juwelen der Filmmusik reicht. Auf ihren 48 Saiten bringen die zwei Damen und zehn Herren alle Nuancen der großen Dramen um Liebe, Tod und Leidenschaft zum Klingen – von Debussy bis Astor Piazzolla, von »James Bond« über »Titanic« bis zu »Spiel mir das Lied vom Tod«. Ein Abend, der die Grenzpfeiler der Klassik lustvoll um ein, zwei Horizonte verschiebt und die Magie von zwölf Celli im perfekten Einklang zelebriert.
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Sonntag, 11. Januar 2026, 20:00 Uhr
Tickets: 45 – 19 Euro, Studierende und Schüler*innen 50 % Rabatt in den Preisgruppen 1 – 3, Studierende 8 Euro in Preisgruppe 4 und 5, Schüler*innen 10 Euro in Preisgruppe 4 und 5