
Die Zeitlosigkeit der Werke über Krieg und Vertreibung ist ein bedrückender Beleg für die andauernde Gegenwart des Themas. Dieses Symphonische Palais widmen Musiker der Düsseldorfer Symphoniker Werken, die unter dem Eindruck des Ersten und Zweiten Weltkriegs entstanden: Der erste Weltkrieg hallt in Strawinskys »L’Histoire du Soldat« nach; Bartók komponierte seine »Kontraste«, kurz bevor er in die USA migrierte, um dem faschistischen Klima zu entkommen. Auch die beiden jüdischen Komponisten Weinberg und Korngold litten darunter, Weinberg floh in die Sowjetunion und Korngold in die USA.
Die Konzertreihe »Das Symphonische Palais« erklingt im Palais Wittgenstein bereits seit einem Vierteljahrhundert. Musikerinnen und Musiker der Düsseldorfer Symphoniker entfliehen dem Orchesteralltag, spielen in kleinen Ensembles in gemütlichen Sonntagsmatineen und nutzen die Konzerte wie kreative Spielwiesen, indem sie bekannte Kammermusikstücke auch mal mit selten gespielten Raritäten verweben.
Das Symphonische Palais III
Sonntag, 15. Februar 2026, 11:00 Uhr
Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7 – 9
Tickets: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro, Reservierung beim Heinrich-Heine-Institut telefonisch unter 0211. 899 55 71 oder per Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de, Tageskasse am Konzerttag vor Ort