
Natürlich darf die Königsdisziplin der Kammermusik in dieser Saison nicht fehlen: das Streichquartett. Ein Spätwerk Joseph Haydns, des »Vaters« des Streichquartetts, erstrahlt in spielerischer Eleganz und klarer Struktur. Das von Dramatik und tiefer Expression geprägte Quartett von Schostakowitsch lässt die schwierige persönliche Situation des Komponisten erahnen. Über Beethovens op. 131 soll Schubert gesagt haben: »Was bleibt uns danach noch zu komponieren«?
Die Konzertreihe »Das Symphonische Palais« erklingt im Palais Wittgenstein bereits seit einem Vierteljahrhundert. Musikerinnen und Musiker der Düsseldorfer Symphoniker entfliehen dem Orchesteralltag, spielen in kleinen Ensembles in gemütlichen Sonntagsmatineen und nutzen die Konzerte wie kreative Spielwiesen, indem sie bekannte Kammermusikstücke auch mal mit selten gespielten Raritäten verweben. Für dieses Konzert haben sich Konzertmeister Dragos Manza, Geigerin Kathrin Braeme, Bratschist Simón Julián Doggenweiler-Menkhaus und Cellist Jérôme Tétard zu einem Ensemble zusammengefunden.
Das Symphonische Palais IV
Sonntag, 8. März 2026, 11:00 Uhr
Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7 – 9
Tickets: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro, Reservierung beim Heinrich-Heine-Institut telefonisch unter 0211. 899 55 71 oder per Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de, Tageskasse am Konzerttag vor Ort