Sternzeichen: Debussy

Sternzeichen: Debussy

Konzertkasse Tonhalle
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Die Linie von Mozart zu Debussy und Ravel ist meistens gerader als zu ihren deutschsprachigen Zeitgenossen. Denn alle drei verbindet etwas Spielerisches – eine Lust am Klang, die dem Ohr Freude bereitet und dabei doch nie oberflächlich bleibt. Doch wenn es ernst wird, wächst Mozart über den Spieler hinaus und zeigt in seinen großen Kirchenwerken, dass Schönheit und Ehrfurcht sich nicht ausschließen. Seine Große Messe in c-Moll gehört zu diesen Meisterwerken, denen etwas Tragisches und zugleich Staatstragendes anhaftet. Genau deshalb halten Debussy und Ravel – Mozarts Brüder im Geiste – an diesem Abend ausnahmsweise Abstand: Maurice Ravel lässt in »Une barque sur l'océan« das Orchester wie ein Boot auf sanften Wellen gleiten, während Claude Debussy mit seinem unvergleichlichen Meisterwerk »La Mer« den Blick auf den goldglitzernden Ozean lenkt und eindrucksvoll beweist, weshalb wir immer wieder ans Meer zurückkehren wollen. 

Dirigent Vitali Alekseenok fasziniert durch seine durchdringende Musikalität und ausgereiften Interpretationen, sowie seine offene und zugleich tiefe Persönlichkeit als eines der spannendsten Talente der jungen Dirigentengeneration. Im August 2024 löste Alekseenok den langjährigen GMD Axel Kober als Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein ab, wo er im Herbst 2022 als Kapellmeister begann. Er kennt das Orchester besser als manch anderer Dirigent, denn die Düsseldorfer Symphoniker spielen nicht nur Konzerte in der Tonhalle, sondern residieren auch etwa zwei Drittel der Saison in der Oper. Alekseenoks Auftritte in der Tonhalle sind stets wundervolle musikalische Brücken in das Haus an der Heinrich-Heine-Allee. 

In der Spielzeit 2025/26 leitet Alekseenok an der Rheinoper unter anderem die Premieren Fidelio (konzertant) und Elektra, sowie die Wiederaufnahmen Die Walküre, Le nozze di Figaro und Tosca. Die Spielzeit 2025/26 umfasst zudem bedeutende Debüts, u. a. beim DSO Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Wiener Symphonikern, der Philharmonie Zuidnederland und dem Orchestre National de Montpellier, sowie der Opéra National de Lyon (Boris Godunow) und der Semperoper Dresden (Madama Butterfly). 

Vitali Alekseenok studierte Posaune in Minsk sowie Dirigieren in St. Petersburg und Weimar. 2021 gewann er den 1. Preis beim Arturo Toscanini Dirigentenwettbewerb in Parma, wo er zusätzlich den Publikumspreis und den Preis für die beste Aufführung einer Verdi-Oper erhielt. Neben seiner Tätigkeit an der Deutschen Oper am Rhein ist er Erster Gastdirigent des Teatro Massimo Bellini in Catania und seit Juni 2021 künstlerischer Leiter des Kharkiv Music Fest in der Ukraine.  

Freitag, 20. März 2026, 20:00 Uhr  
Sonntag, 22. März 2026, 11:00 Uhr  
Montag, 23. März 2026, 20:00 Uhr  
Tickets: 19 – 69 Euro, Studierende und Schüler*innen 50 % Rabatt in den Preisgruppen 1 – 3, Studierende 8 Euro in Preisgruppe 4 und 5, Schüler*innen 10 Euro in Preisgruppe 4 und 5  

Düsseldorfer Symphoniker
Christina LandshamerSopran
Anna HarveyMezzosopran
David FischerTenor
Valentin RuckebierBass
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Dennis Hansel-DinarEinstudierung
Vitali AlekseenokDirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Messe c-Moll KV 427
Maurice Ravel
Une barque sur l'océan
Claude Debussy
La Mer
Fr
20.3.26
20:00
So
22.3.26
11:00
Mo
23.3.26
20:00
Mendelssohn-Saal
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