Skyline-Konzerte

Skyline-Konzerte

Schumannfest 2026

Konzertkasse Tonhalle
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Einen buchstäblichen Höhepunkt und Schlussakt des Schumannfests bilden die vier Skyline-Konzerte an spektakulären Spielorten über den Dächern der Stadt. Kurator des beliebten Formats, das in den oberen Etagen verschiedener hoher Häuser mit bestem Blick über Düsseldorf stattfindet, ist in dieser Festivalausgabe der Weltklasse-Geiger Benjamin Schmid, der in der Klassik ebenso zuhause ist wie im Jazz. Wenn die Abendsonne die Dächer in warmes Licht taucht, verwandelt er gemeinsam mit der Pianistin Ariane Haering und seinen Kammermusikpartner*innen die Skyline-Locations in Salons in luftiger Höhe: Solo, im Duo, im Klavierquartett und schließlich im Jazz-Quartett spielt er Musik von Bach über Mozart bis Cole Porter.   

Für das erste Skyline-Konzert am 23. Juni richtet sich der Blick nach Wien – und auf ein Werk, das den Geiger Benjamin Schmid seit Jahren begleitet: Erich Wolfgang Korngolds Suite op. 23 für zwei Violinen, Violoncello und Klavier linke Hand. Zwischen spätromantischer Opulenz und kammermusikalischer Raffinesse entfaltet sie ihre ganze Farbigkeit. Gustav Mahlers frühes einsätziges Klavierquartett a-Moll zeigt eine andere, empfindsame Seite Wiens. Den Kreis schließt Robert Schumann mit seinem Klavierquartett – ein Werk, das dem Genre leidenschaftliche Strahlkraft verleiht. 

Im zweiten Skyline-Konzert am 24. Juni wird der berühmten »Kreutzersonate« Ludwig von Beethovens die ebenbürtige d-Moll Sonate von Robert Schumann gegenübergestellt, zwei einsame Gipfel der Violinliteratur. Benjamin Schmid leitet die epochalen Stücke jeweils mit einer Konzertetüde ein, einmal mit einem eigenen Arrangement von Rodolphe Kreutzer, dem Widmungsträger der Kreutzersonate, das andere Mal mit einer Paganini-Caprice, die Robert Schumann nach der Begegnung mit Paganini für Violine und Klavier arrangiert hat. 

Im dritten Skyline-Konzert am 25. Juni widmet sich der Geiger Benjamin Schmid einem Soloprogramm zwischen barocker Klarheit und virtuoser Moderne. Mit der E-Dur-Partita von J. S. Bach beginnt ein Dialog zwischen Technik und Geist – Musik, die aus einem einzigen Instrument eine ganze Welt formt. Eugène Ysaÿes Sonaten op. 27 Nr. 2 und 3 führen diese Tradition ins 20. Jahrhundert weiter – hochvirtuos, expressiv und voller klanglicher Extreme. Den Abschluss bilden elektronische Variationen über Bachs d-Moll-Partita: eine zeitgenössische Perspektive auf ein Meisterwerk der Sololiteratur. 

Im vierten und letzten Skyline-Konzert am 26. Juni spielt Benjamin Schmid, als einziger Geiger mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis in den Kategorien Klassik und Jazz ausgezeichnet, Manouche and more: Mit seinem einzigartigen Acoustic Quartet gibt es Jazzimprovisationen über die Kompositionen von Django Reinhardt, Cole Porter, Fritz Kreisler, Nicolò Paganini, Didier Lockwood und Diknu Schneeberger zu erleben. 

Schumannfest: Skyline-Konzerte 

Dienstag, 23. Juni 2026, 20:00 Uhr (Skyline-Konzert I - Klavierquartett) 
Probensaal der Oper, Heinrich-Heine-Allee 16a 

Mittwoch, 24. Juni 2026, 20:00 Uhr (Skyline-Konzert II - Duo) 
McKinsey & Company, Kennedydamm 24 

Donnerstag, 25. Juni 2026, 20:00 Uhr (Skyline-Konzert III - Solo) 
Pandion Officehome Rise, Völklinger Str. 2 

Freitag, 26. Juni 2026, 20:00 Uhr (Skyline-Konzert IV – Acoustic Jazz Quartet) 
Fourty Four - die developer, Rolandstr. 44 

Tickets: jeweils 54 Euro 

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