Auch in dieser Saison darf die Königsdisziplin der Kammermusik nicht fehlen – das Streichquartett. Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ entstand in einer schwierigen Lebensphase, geprägt von Krankheit, Unsicherheit und ausbleibendem Erfolg. Dies alles spiegelt sich in der außergewöhnlichen Intensität und existenziellen Spannung des Werkes. Dem gegenüber steht Erwin Schulhoffs erstes Streichquartett mit einer kompromisslosen, rhythmisch scharfen und expressiven Tonsprache der frühen Moderne. Gemeinsam zeigen beide Werke die Spannweite dessen, was ein Streichquartett erzählen kann.
Franziska FrühVioline
Teira YamashitaVioline
Ralf BuchkremerViola
Nikolaus TriebVioloncello
Erwin Schulhoff Streichquartett Nr. 1 op. 25
Franz Schubert Der Tod und das Mädchen D 531
Eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts
Das symphonische Palais – Die Kammerkonzerte der Düsseldorfer Symphoniker