
Dem lange geplanten, wunderbaren Geburtstagskonzert im Trautvetter-Brückner-Saal am 29. April konnte er nicht mehr beiwohnen. Sein Ensemble, das notabu.ensemble neue musik, spielte einen Querschnitt aus seinem Schaffen und zeigte dem Publikum, was für einen großen musikalischen Denker und Menschen wir mit Mark-Andreas verloren haben.
In den 42 Jahren seit Gründung des Ensembles wurde er zum »häufigsten« Dirigenten in der Tonhalle. Unvergessen Berios »Coro«, die Stummfilm-Konzerte von »Tabu» bis »Berlin – Die Sinfonie der Großstadt«, sein Festival »Ohren auf Europa« und die hervorragend kuratierte Reihe »Na hör'n Sie mal«, die bis heute Experten und Einsteiger mit ungewöhnlichen Perspektiven begeistert. Mark-Andreas hat der Musik von heute in der Tonhalle ein ganz eigenes Gesicht gegeben. Wir sind ihm dafür unendlich dankbar. Den ihm nahestehenden Menschen, besonders seiner Familie, gilt unser tief empfundenes Beileid.