Gesprächsrunde zum Menschenrechtspreis am Vorabend

Adam Fischer dirigiert Menschenrechtskonzert

Und wieder erklingt Musik aus der Tonhalle Düsseldorf: Am 14. März wird um 20 Uhr das Menschenrechtskonzert per Stream live übertragen. Auf dem Programm stehen Beethovens 4. Symphonie und das Mahler-Lied „Des Antonius von Padua Fischpredigt“. Principal Conductor Adam Fischer dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker, Solist des Abends ist der international renommierte Bariton Markus Eiche. 

Im Rahmen des Konzerts am Sonntagabend werden gleich zwei Preisträger mit dem Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf ausgezeichnet: Der österreichische Verein Mimikama, der sich gegen die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet einsetzt, erhält nachträglich den Menschenrechtspreis 2020, da die Verleihung im Vorjahr coronabedingt nicht stattfinden konnte. Der Menschenrechtspreis 2021 geht an die jungen Klimaaktivisten von Fridays for Future Deutschland. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und werden von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf gestiftet. Seit 2016 verleiht Adam Fischer die Auszeichnung jedes Jahr im Rahmen eines Sonderkonzerts an eine Person oder Organisation, die sich für die Menschenrechte einsetzt.

Da Mimikama wegen aktueller Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen nicht aus Wien zum Konzert anreisen können, treffen sich Dirigent Adam Fischer und die Preisträger am Vorabend zu einer Videokonferenz. Christina Schliesky, Sprecherin von Fridays for Future, und Tom Wannenmacher und Andre Wolf, Gründer und Sprecher von Mimikama, unterhalten sich mit Fischer über ihr Engagement für Menschenrechte, Wahrheit und Umwelt, die Bedeutung des Menschenrechtspreises und die Auswirkung von Corona auf ihre Arbeit. Moderiert wird die Gesprächsrunde zum Menschenrechtspreis von dem Wissenschaftsjournalisten Stefan Schulze-Hausmann. Die Videokonferenz wird am 13. März um 18 Uhr auf tonhalle.de und dem YouTube-Kanal der Tonhalle Düsseldorf veröffentlicht.

Die Gesprächsrunde zum Menschenrechtspreis und der Livestream des Menschenrechtskonzerts können kostenlos angeschaut werden und bleiben nach der Erstausstrahlung dauerhaft im Netz abrufbar.