Yuja Wang

Virtuosität als Voraussetzung

Do 6.6.19
Dass zum Konzertieren oft auch eine gute Portion Sportsgeist gehört, beweisen nicht nur Dirigenten, die in der Konzertpause das nass geschwitzte Hemd wechseln müssen, sondern auch Solisten, die wie die chinesisch- amerikanische Pianistin Yuja Wang stets neue Herausforderungen suchen: In Düsseldorf hat sie in dieser Saison gleich zwei Klavierkonzerte aufs Programm gesetzt - beide natürlich mit höchstem Schwierigkeitsgrad!
So muss in Ravels "Konzert für die linke Hand", das für den kriegsversehrten Pianisten Paul Wittgenstein
entstanden war, eine Hand die komplette Klaviatur bespielen. Die junge Virtuosin mit dem Faible für
extravagante Outfits weiß aber selbst am besten, dass technische Perfektion nur die Basis ist. Ihre wahre
Kunst spielt sich in anderen Sphären ab: "Man kommt an die Spitze, indem man viel trainiert. Aber am Ende reicht das nicht, es geht um mehr. Inspiration zum Beispiel (...). Die kann man nicht herbeiüben."

Orchestre Philharmonique de Luxembourg
Yuja WangKlavier
Gustavo GimenoDirigent
Peter I. Tschaikowsky
Der Sturm / Symphonische Fantasie op. 18
Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 D-Dur "für die linke Hand"
Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé / Ballettsuite Nr. 2
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