Klavierabend: Schuch & Ensari

So 2.6.19
Für Schumann und Debussy war das Klavier wie eine zweite Haut. Beide haben dem Instrument vor allem mit ihren Solowerken ganz neue Bezirke erschlossen und dem so mechanisch daherkommenden Apparat reiche Poesie geschenkt. Herbert Schuch und Gülru Ensari versenken sich in den »Bildern aus Osten«, in Schumanns raffinierte Orientrezeption, die ganz ohne Orientalisches auskommt. Debussys spätes Tryptichon »En blanc et noir« bietet ein ganzes Kaleidoskop von Klängen, traut sich in Abgründe und collagehaftes Spiel mit der Geschichte. Dazwischen erklingen drei beziehungsreiche Bearbeitungen von Werken Schumanns. Vergegenwärtigt man sich die Namen ihrer Schöpfer, entstanden sie gewiss nicht nur aus praktischen Gründen, sondern vor allem aus Hochachtung vor dem Meister: Theodor Kirchner, Clara Schumann und – Claude Debussy.
Herbert SchuchKlavier
Gülru EnsariKlavier
Robert Schumann
Bilder aus Osten op. 66
Robert Schumann
Studien für den Pedal-Flügel / Sechs Stücke im Kanon op. 56 (Bearbeitung für zwei Klaviere: Claude Debussy)
Robert Schumann
Symphonie Nr.3 Es-Dur, 4. und 5. Satz
Claude Debussy
En blanc et noir. Drei Stücke für zwei Klaviere
Robert Schumann
Klavierquintett op. 44, bearbeitet für Klavier zu 4 Händen von Clara Schumann
  • Schumannfest –
    Romantisiere dich!
  • 18:00 Konzertbeginn
  • Mendelssohn-Saal
  • Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH