© Tonhalle Düsseldorf /Foto Joschua Voßhenrich

Skrjabin: Le Poème de l’extase

Tabita Berglund und Roman Borisov

Fr 19.12.25
So 21.12.25
Mo 22.12.25
Russische Extreme in faszinierender Nachbarschaft: Hier begegnet Ihnen der gezähmteste Prokofjew unmittelbar neben dem wildesten Skrjabin – und mittendrin Tschaikowsky, der – wie so oft – die Rolle des romantisch leidenden Helden übernimmt. Prokofjews Symphonie Classique präsentiert sich dabei als virtuoses Kabinettstück, das mit einem langen Arm zurück in die elegante Welt der Haydn-Klassik greift. Danach erleben Sie Tschaikowskys berühmtestes Virtuosenstück: das leidenschaftliche Klavierkonzert Nr. 1 – gespielt von Roman Borisov, der mit jeder Note beweist, dass Leidenschaft nicht ohne Schmerz zu haben ist. Auch Tschaikowskys berühmte Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia trifft ins Herz und verzaubert Sie mit berührendsten Klängen einer tragischen Liebesgeschichte. Doch Vorsicht: Mit Skrjabins ekstatischem »Poème de l’extase« hebt der Abend schließlich endgültig ab. Dieser selten gespielte Klangrausch eines musikalischen Narzissten ist ein exzentrisches Meisterwerk, das mit Vorliebe die Schwerkraft außer Kraft setzt.
Düsseldorfer Symphoniker
Roman BorisovKlavier
Tabita BerglundDirigentin
Sergej Prokofjew
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 "Symphonie classique"
Peter I. Tschaikowsky
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Peter I. Tschaikowsky
Romeo und Julia. Fantasie-Ouvertüre
Alexander Skrjabin
Le poème de l'extase op. 54
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