Christina Landshamer
Mit ihrer stilistischen Vielseitigkeit und einem feinen Gespür für musikalischen Ausdruck ist Christina Landshamer eine gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Sie arbeitet regelmäßig mit Herbert Blomstedt, Alan Gilbert, Roberto Gonzáles-Monjas, Marek Janowski, Marie Jacquot, Pablo Heras-Casado, Christian Thielemann und Gustavo Dudamel zusammen. Engagements führen sie zu namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo sowie dem New York Philharmonic und Toronto Symphony Orchestra.
Auf der Opernbühne war Christina Landshamer u. a. an der Staatsoper Stuttgart, der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien und bei den Salzburger Festspielen zu hören. Weitere Rollen führten sie an die Semperoper Dresden, nach Glyndebourne, an die Lyric Opera of Chicago und an die Bayerische Staatsoper.
In dieser Saison ist Christina Landshamer mit Brahms’ »Ein deutsches Requiem« mit dem Gürzenich-Orchester Köln unter Andrés Orozco-Estrada und in Hamburg mit Franz Schmidts »Das Buch mit sieben Siegeln« unter Manfred Honeck zu hören. Weitere Höhepunkte der Saison sind Mendelssohns »Elias« in Lissabon und zum Saisonabschluss Mahlers »Zweite Symphonie« mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Ariane Matiakh.
Als leidenschaftliche Liedinterpretin ist sie mit ihrem langjährigen Klavierpartner Gerold Huber regelmäßig in renommierten Liedzentren zu Gast, wie bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Pierre-Boulez-Saal Berlin, in der Wigmore Hall London, der Weill Recital Hall der Carnegie Hall New York oder der Kioi Hall Tokio.
CD- und DVD-Produktionen bei Labels wie Pentatone, Deutsche Grammophon, Sony Music, BR-Klassik oder OehmsClassics dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.
Seit 2021 widmet sich Christina Landshamer mit großer Hingabe auch der musikalischen Nachwuchsförderung. 2024 wurde sie zur Professorin für Gesang an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart berufen.
Anna Harvey
Die vielfach preisgekrönte Sängerin Anna Harvey studierte in Cambridge und an der Royal Academy of Music in London. Engagements führten die Britisch-Deutsche Mezzosopranistin, die zuletzt 2022 den Ersten Preis der Paris Opéra Competition gewann, u. a. an die Nationale Opera in Amsterdam, die Welsh National Opera, die Ópera de Oviedo, die Nederlandse Reisopera, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Aalto-Theater Essen, die Oper Köln, an das Theater Chemnitz, die Internationale Bachakademie Stuttgart, die Tampere Filharmonia und an das Orchestre de Picardie. Sie war beim Verbier Festival und bei der »Last Night of the Proms« in der Royal Albert Hall in London zu erleben.
Ihr umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire reicht von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist Anna Harvey Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Sie verkörperte dort bisher Rollen wie Octavian (»Der Rosenkavalier«), Hänsel, Dido (»Dido & Aeneas«), Carmen, Giulio Cesare, L’Enfant (»L'Enfant et les Sortilèges«), Fricka (»Die Walküre«), Orlofsky (»Die Fledermaus«), Suzuki («Madama Butterfly«), Meg Page (»Falstaff«) und Olga (»Eugen Onegin«).
In der aktuellen Spielzeit interpretiert Anna Harvey die Rollen Giulio Cesare, Carmen, Hänsel, Fricka, 2. Dame, Blumenmädchen und Fenena (»Nabucco«). Gastengagements führen sie an die Ópera de Oviedo (Hänsel in »Hänsel und Gretel«), an das Pfalztheater Kaiserslautern (Sister Helen Prejean in »Dead Man Walking«) und zum Orchestra of the Music Makers in Singapur (Erda in der Singapur-Premiere von »Siegfried«).
David Fischer
David Fischer ist seit 2019 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. An seinem Stammhaus sowie an zahlreichen weiteren bedeutenden Spielstätten wie den Salzburger Festspielen, der Semperoper Dresden oder der Oper Leipzig singt er alle Partien seines Fachs, wie Lensky in Tschaikowskys »Eugen Onegin«, Tamino in Mozarts »Die Zauberflöte«, Cassio in Verdis »Otello«, Don Ottavio in Mozarts »Don Giovanni« und Steuermann in Wagners »Der fliegende Holländer«. Im Oktober 2025 kehrte er außerdem als Alfred in Strauß' »Die Fledermaus« an das Theater an der Wien zurück.
David Fischers Konzertsaison begann mit Mendelssohns »Lobgesang« unter Philippe Herreweghe in der Schweiz, gefolgt von einer Europa-Tournee mit Bachs »Weihnachtsoratorium« unter Christoph Prégardien. Nach einer CD-Aufnahme mit Brahms-Liedern und einem Haydn-Programm im Konzerthaus Wien folgen Mozarts »Requiem« in der Philharmonie Berlin unter Jordi Savall sowie Haydns »Stabat Mater« in Utrecht und der Victoria Hall in Genf. Den Abschluss der Saison bildet Bachs »h-Moll Messe« beim Bachfest Leipzig.
In der Vergangenheit arbeitete David Fischer mit Dirigenten und Dirigentinnen wie Joana Mallwitz, Teodor Currentzis, Adam Fischer, Tarmo Peltokoski und René Jacobs zusammen und trat mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Freiburger Barockorchester in den renommiertesten Häusern Europas auf.
Er unternahm Asien- und Europa-Tourneen und war mehrfach bei den Salzburger Festspielen zu erleben.
Tonträger mit Werken wie Bachs »Johannes-Passion«, Mendelssohns »Die erste Walpurgisnacht« und Mozarts »Grosse Messe in c-Moll« dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.
Im Liedbereich trat David Fischer u. a. in Genf beim Festival Classique des Haudères und beim Bonner Schumannfest auf. 2022 debutierte er bei den Schaffhauser Meisterkonzerten mit Schuberts Liederzyklus »Die schöne Müllerin«. Mit selbigem Werk war er 2024 zu Gast bei den Weilburger Schlosskonzerten.
Valentin Ruckebier
Valentin Ruckebier erhielt als Kind Geigen-, Klavier- und Kompositionsunterricht an der Musik- und Kunstschule Remscheid. Im Alter von zehn Jahren erhielt er seinen ersten Gesangsunterricht. Von 2014 bis 2023 studierte er Komposition an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Manfred Trojahn und Prof. Oliver Schneller. Im Wintersemester 2017/18 nahm Valentin Ruckebier dort auch ein Gesangsstudium auf, zunächst bei Prof. Ludwig Grabmeier, später bei Prof. Konrad Jarnot.
Er gewann 2022 den 1. Preis im Bundeswettbewerb Gesang, 2019 war er Finalist des Wettbewerbs der Walter und Charlotte Hamel Stiftung und erhielt ein Stipendium des Richard Wagner Verbands Wuppertal.
Seit Januar 2022 ist er Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Dort sang er u. a. die Rollen Alessio in »La Sonnambula«, Sciarrone in »Tosca«, 2. Geharnischter in »Die Zauberflöte«, Hortensius in »La Fille Du Regiment« und Hohepriester in »Hérodiade«.
Gastengagements führten ihn ans Theater Hagen mit Peter Eötvös' »Tri Sestry« und ans Theater Pforzheim mit Benjamin Brittens »Ein Sommernachtstraum«. Darüber hinaus tritt er regelmäßig sowohl im Lied- und Konzertfach als auch in Vokalensembles in Erscheinung, wobei er sich zunehmend der Neuen Musik widmet. So sang er beispielsweise die Bass-Partie im Oratorium »Der Weise« von Norbert Laufer in der Tonhalle Düsseldorf oder Luciano Berios »Cries of London« im Palais Wittgenstein. 2021 gab er sein Debüt mit »Die schöne Müllerin« von Franz Schubert im Eröffnungskonzert des Liedfestivals Ruhr auf Schloss Borbeck.
Seine Kompositionen wurden vielfach ausgezeichnet und bei zahlreichen Festivals und Konzertreihen von renommierten Orchestern, Ensembles und Solisten uraufgeführt. Darunter das Ensemble Musikfabrik Köln, die Augsburger Philharmoniker, die Rheinische Philharmonie Koblenz, die Kölner Vokalsolisten, das Tanzhaus nrw oder das Düsseldorfer notabu.ensemble. 2021 war Valentin Ruckebier Artist in Residence am Beethoven-Haus Bonn. Seine Oper »The Flight to Egypt« wurde 2021 und 2022 am Teatro Comunale Luciano Pavarotti in Modena, am Landestheater Linz sowie am Serbian National Theatre Novi Sad gespielt.
Vitali Alekseenok
Vitali Alekseenok fasziniert durch seine durchdringende Musikalität und ausgereiften Interpretationen sowie seine offene und zugleich tiefe Persönlichkeit als eines der spannendsten Talente der jungen Dirigent*innengeneration.
Seit 2024 ist Alekseenok Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein. In der Spielzeit 2024/25 leitete er dort die Premieren »Nabucco« (Verdi) und »Lady Macbeth von Mzensk« (Schostakowitsch) sowie zahlreiche Wiederaufnahmen. Gastauftritte führten ihn an die Staatsoper Hamburg und an die Deutsche Oper Berlin, sowie zu symphonischen Engagements mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Mecklenburgischen Staatskapelle, dem Sønderjyllands Symfonieorkester und dem Teatro Massimo Bellini.
Als Gast war Vitali Alekseenok u. a. am Barbican Center London, wo er die Uraufführung von »King Stakh's Wild Hunt« leitete, die für die Olivier-Awards nominiert wurde. In der Saison 2022/23 gab er sein Debüt am Teatro alla Scala mit der Weltpremiere der Oper »Il piccolo principe«. 2021 dirigierte er die erste ukrainische Aufführung von Wagners »Tristan und Isolde« an der Nationaloper in Kiew.
In Konzerten war er u. a. mit dem irischen RTÉ Concert Orchestra, dem Klangforum Wien, dem Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino, der Filarmonica A. Toscanini in Parma, dem Münchner Kammerorchester, der Sofia Philharmonie, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und bei den Salzburger Festspielen zu erleben.
In vergangenen Spielzeiten dirigierte er u. a. das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, das Orchester des Teatro Comunale di Bologna, die Staatskapelle Weimar, die Festival Strings Lucerne und das Kyiv Symphony Orchestra. Als Assistent und Dirigent arbeitete er u. a. an der Bayerischen Staatsoper in München, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Oper Graz, an der Nationaloper Odessa und am Deutschen Nationaltheater Weimar.
Vitali Alekseenok studierte Posaune in Minsk sowie Dirigieren in St. Petersburg und Weimar. 2021 gewann er den ersten Platz beim Arturo Toscanini Dirigentenwettbewerb in Parma, den Publikumspreis und den Preis für die beste Aufführung einer Verdi-Oper.
Er ist Autor des Buches »Die weißen Tage von Minsk« und seit Juni 2021 künstlerischer Leiter des KharkivMusicFest in der Ukraine.